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Jusos kritisieren Sparpaket

04. September 2010 0 Kommentare

Die Jusos Aurich kritisieren den Beschluss des Bundeskabinetts zum Sparpaket. Dieses Paket ist nach Ansicht der Jungsozialisten ein eiskalter Sozialschlag für diejenigen, die die Kosten der Krise nicht verursacht haben, aber jetzt dafür zahlen sollen.

Arbeitslosen wird das Elterngeld und das Übergangsgeld vom Arbeitslosengeld I zum ALG II und Wohngeldempfängern der Heizkostenzuschuss gestrichen. Zusätzlich wird für Arbeitslose kein Zuschuss mehr zur Rentenversicherung gezahlt. Damit ist eine erhöhte Altersarmut vorprogrammiert. Das ist ein Skandal und Politik ausschließlich gegen die Schwachen. Die Unternehmen und Wohlhabenden werden geschont, obwohl gerade sie vom Wachstum der letzten Jahre am meisten profitiert haben. Die Spaltung zwischen Arm und Reich wird weiter vertieft, was die Jusos so nicht hinnehmen wollen. „Wir fordern die Bundesregierung auf das Geld von oben zu holen, anstatt nach unten zu kürzen. Arbeitsuchende, Geringverdiener, Eltern und Rentner dürfen nicht belastet werden während die Unternehmen und Wohlhabenden sich weiterhin unbeachtet bereichern dürfen.“ so Juso Vorsitzender Timo Mehlmann.


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